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besten bands^^

favourite bands:

 

Metal(core): bullet for my valentine un JBO

Punk: Antiflag

Rock: Sunrise Avenue^^ 

Hip Hop: Kool savas

Techno:hör ich nich

Pop: sissor sister ^^lol^^ 

 

12.12.06 14:28


noch n kleiner text:

Quellewww.myblog.de/kalter-krieger

 

Asozial?

           Ungebildet?

                            Rebellisch?

Die Liste der Vorurteile gegenüber Punks ist groß. Oft werden sie von der Gesellschaft falsch verstanden und von der Polizei verjagt. Wegen ihres Aussehens werden sie von den meisten Menschen verabscheut, einige haben sogar Angst vor ihnen, es heißt, Punks sitzen nur an Bahnhöfen und in Parks, trinken Alkohol, nehmen Drogen und sind arbeitslos oder gehen nicht in die Schule, die Wenigsten wissen warum oder ob ihre Vorurteile der Realität entsprechen.Viele der Jugendlichen haben Probleme zu Hause oder in der Schule, sie gelten als Außenseiter und suchen sich in der Szene neue Freunde. Mit ihrem Aussehen wollen sie ihre Unzufriedenheit zeigen, auch gegenüber der Regierung, der allgemeinen Situation in Deutschland und der ganzen Welt. Im Großen und Ganzen bedeutet Punk aber nur, dass man seinen eigenen Weg geht und sich nicht von anderen beeinflussen lässt auch wenn die Bedeutung aus dem Englischen etwas anderes sagt:"Abschaum", wieder ein deutliches Anzeichen für die Vorurteile mit denen sie jeden Tag zu kämpfen haben.

Schon seit 1977 gibt es sie auch vereinzelt im Siegerland. Die Siegener Punkszene ist nicht sehr groß und die Zahlen gehen immer weiter zurück, trotzdem bekommen die Punks, die zwischen 11-40 Jahre alt sind, fast täglich Platzverweise von öffentlichen Plätzen, wie dem Siegener Hauptbahnhof. Es gibt sogar Situationen, in denen die Polizei nicht vor dem Gebrauch von Schlagstöcken und Tränengas zurückschreckt. Die Punks in Siegen und auch in anderen Städten, müssen sich ständig neue Aufenthaltsorte suchen, da sie sich fast nirgendwo legel aufhalten dürfen.

In den Jahren 1992-1995 wurde die Szene mehr und mehr von Weidenau nach Siegen verlagert. Ihre Musik bezeichnet man als aggressiv und anstößig , weil keiner richtig zuhört und in der Lage ist die oft sarkastischen Texte zu verstehe, in denen ihre Gedanken und Gefühle geäußert werden. Es gibt auch Siegener Punkbands, die es schon auf Schallplatten/CD´s geschafft haben und oft Konzerte geben. Der Ort, wo in Siegen oft Konzerte gegeben werden ist das ´VEB´, dort arbeiten auch Leute, die sich aktiv für links einsetzen.

Eigendlich wollen die meist´ tolleranten Punks nur verstanden und akzeptiert werden, es ist ihr Wunsch, irgendwo legal bleiben zu dürfen, ohne die angewiderten Blicke.

 

4.12.06 20:51


The Offspring:

Offspring

Mitte der 80er Jahre besucht Bryan Holland, Spitzname Dexter, die Pacifica Highschool in Garden Grove in Kalifornien. Sein festes Ziel ist, Arzt zu werden. Auch der Sport zählt zu seinen Leidenschaften, nicht umsonst ist Holland Mitglied im Leichtathletikteam der Pacifica High. Dort steht auch Greg Kriesel unter Vertrag, dessen Vater, Investmentbanker, eine Karriere als Jurist für ihn vorsieht. Durch Dexter kommt Greg K zum Punk, denn eigentlich interessiert ihn Musik nicht so besonders. So lernt er Hollands Lieblingsbands T.S.O.L. und The Adolescents kennen.
Beide gründen 1984 mit zwei anderen Läufern des Teams ihre erste Band Manic Subsidal. Instrumente besitzt keiner, geschweige denn Ahnung vom Spielen. Nach einer Weile läuft die Sache runder und Gigs finden in Kriesels Haus statt. Im Frühjahr beginnt Holland ein Studium in Molekularbiologie an der University of Southern California und Kriesel studiert Jura an der Long Beach State University. Mittlerweile hat Holland eine Reihe von Songs geschrieben und die Band plant, in ein billiges Studio zu gehen. Dummer Weise springt ein Gitarrist vorher ab, aber mit Kevin Wassermann ist schnell Ersatz zur Stelle. Der ist zu diesem Zeitpunkt bereits 21 Jahre alt und für die noch jüngeren Bandkumpels der Garant für die Alk-Logistik. Der vierte im Bunde, Ron Welty, wird Holland durch seine Stiefschwester vorgestellt. Der sechzehnjährige Welty bettelt um die Stelle als Banddrummer, die er letztendlich auch bekommt.

1987 bringen The Offspring in Eigenregie eine 7inch Single in einer Auflage von 1000 Exemplaren heraus, auf der sie fast zweieinhalb Jahre lang sitzen bleiben. Zwei Jahre später ergattert die Band einen Deal mit dem Punklabel "Nemesis". Der Produzent Thom Wilson nimmt mit ihnen die 7inch Single "Baghdad" und das selbstbetitelte Debutalbum auf.

Bei der Aufnahme eines Stückes für eine "Flipside"-Compilation entsteht der Kontakt zu Brett Gurewitz, Gitarrist von Bad Religion und Eigentümer des Labels "Epitaph Records". 1992 kommt schließlich bei Epitaph das Album "Ignition" heraus. The Offspring befinden sich nun in bester Gesellschaft von Rancid, Pennywise und NoFX. Das Jahr 1994 markiert mit den Singles "Come out and Play" und "Self Esteem" den Durchbruch für die Band. Smash avanciert mit über neun Millionen verkauften Einheiten zur erfolgreichsten Independentplatte. 1995 wird das Debutalbum über das eigens aus der Taufe gehobene "Nitro" Label wiederveröffentlicht.

Mit dem Erfolg wachsen die Begehrlichkeiten bei den Majors und das Buhlen um The Offspring nimmt seinen Lauf, aus dem Sony Music Tochter Columbia Records als Sieger hervorgeht. Der Wechsel wird von den Credibility-bewussten Labelmates, von denen sich Pennywise besonders hervortun, harsch kritisiert. Punk gehört ihrer Meinung nach zum Underground. The Offspring lassen sich davon nicht beirren und vollziehen den Wechsel. Mittlerweile hat die Band den Status der kommerziell erfolgreichsten Punkkombo untermauert.

Offspring

3.12.06 11:27


Die Ärzte:

Die Ärzte wurden 1982 von Farin Urlaub (Jan Max Ulrich Vetter)an der Gitarre, Bela B.(Dirk Felsenheimer)am Schlagzeug und Sahnie(Hans Runge)am Bass gegründet.
Bela und Farin hatten bereits schon mit ihrer Band "Soilent Grün" erfahrungen mit Punk gemacht.
Gründe für den Bandnamen gibt es eigentlich nicht.
Gerüchten zufolge hatte Bela noch nie eine Band mit einem "Ä" im Namen gesehen hat.
Ihre erste LP "Uns gehts Prima" finanzierten sie mit dem verdienten Geld ihres ersten Konzert.
Das Cover der LP bestand aus einem weißen Hintergrund und einem rot bedruckten Kreuz, welches auch auf den Konzertplakaten zu sehen war
und nach Aussage Bela B.s zu einigen Missverständnissen führte:
Angeblich hätten sich an den Abenden auch Menschen eingefunden, die Blut spenden wollten.
Das DRK, dem eigentlichen Inhaber des Rotem Kreuzes, sah das nicht gerne und verlangte dass das Cover
geändert werden solle.
Die Ärzte jedoch behielten das Cover, bis auf die Farbe des Kreuzes.
Dieses wurde dann in mehreren Farben gedruckt, wie z.B.:
Grün, Blau, Gold, Weiß...
Manche Versionen solle es sehr selten gegeben haben wie die Goldene.
Durch die Debüt-Single wurde Columbia Records (heute Sony) auf Die Ärzte aufmerksam und nahm die drei unter Vertrag.
Noch 1984 nahm die junge Band in nur dreizehn Tagen ihr Debüt-Album „Debil“ auf, welches sie teilweise selbst produzierte.
„Debil“ stellte den kommerziellen Durchbruch der Ärzte dar.
1985 veröffentlichten Die Ärzte ihr zweites Studioalbum „Im Schatten der Ärzte“. Ein Jahr später verließ Sahnie die Band.
Farin und Bela hatten ihm immer häufiger den Vorwurf gemacht, er kümmere sich nicht genug um die Musik, er spiele nur noch wegen der Groupies und des Geldes.
Er galt zudem als unzuverlässig, sein BWL-Studium war ihm wichtiger. Als er zu Farin sagte, Bela solle aus der Band geworfen werden und die Band brauche sein Gesicht,
entbrannte ein Streit unter den Mitgliedern, Sahnie verließ die Band und trat gegen Zahlung von 10.000 DM (5112,92 Euro) seine Rechte an der Musik an Bela und Farin ab.
Bereits 1986 folgte die Veröffentlichung des dritten Studioalbums „Die Ärzte“, dessen Cover nur noch Farin und Bela zierten. Auch das dritte Album wurde ein Erfolg. Am Bass ersetzte The Incredible Hagen alias Hagen Liebing Sahnie; Liebing spielte mit dem Status eines „Assistenz-Arztes“, den er bis zur Auflösung der Band 1988 behielt, das heißt, er musste keinerlei Studio-Arbeiten übernehmen, sondern nur auf Tour spielen. Am Anfang machte ihm allerdings selbst das Probleme: Teilweise schämte er sich für Belas und Farins Ansagen.
Am 27. Januar 1987 wurde das Album „Die Ärzte“ wegen des Liedes „Geschwisterliebe“ indiziert; diese Indizierung wurde am 2. Dezember 2004 durch die BPjM überprüft und bestätigt. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften indizierte am 10. Juni 1987 dann auch die LP „Debil“ wegen des Lieds „Claudia hat 'nen Schäferhund“ und „Schlaflied“. Diese Indizierung wurde am 29. Oktober 2004 allerdings wieder aufgehoben. Der Karstadt-Konzern nahm nach der Indizierung der beiden Alben das ganze Programm der Ärzte aus dem Sortiment; Fernsehauftritte gestalteten sich für Die Ärzte in dieser Zeit zunehmend schwieriger. Ein finanzielles Desaster zeichnete sich ab, sodass bereits zu diesem Zeitpunkt in der Band erstmals über eine Auflösung nachgedacht wurde, da die Mitglieder kein finanzielles Polster besaßen und die Einnahmen aus den CD-Verkäufen und der GEMA-Rechteverwertung stark zurückgegangen waren.
Als Reaktion auf diese Indizierung der Stücke veröffentlichten Die Ärzte 1987 die Mini-LP „Ab 18“ und die LP „Ist das alles? – 13 Höhepunkte mit den Ärzten“. Auf dem Album „Ist das alles?“ waren mehrere nicht indizierte Titel auch für Fans unter achtzehn Jahren zu haben.
Dennoch missachteten Die Ärzte mehrfach die Indizierungsentscheidung der BPjM. Anlässlich eines Konzertes am 22. Juni 1988 in Kleve spielten Die Ärzte eine Instrumentalversion des Lieds „Geschwisterliebe“ und wurden daraufhin durch das Amtsgericht Kleve in einem Strafverfahren wegen Verstoßes gegen die Indizierungsentscheidung jeweils zu 1.000 DM (ca. 500 € Geldstrafe verurteilt, welche die Band auch akzeptierte. Späteren Aussagen der Band zufolge beruhte diese geringe Geldstrafe auf einer krassen Fehleinschätzung der Einkünfte der Band durch die Richter.
Tatsächlich hatten Die Ärzte lediglich in der letzten Zeile des Stückes das Wort „Liebe“ mitgesungen. Nicht zuletzt ein inoffiziell gefertigtes Bootleg (und heute durchaus begehrtes Sammlerstück unter DÄ-Fans) eines Zuschauers des Konzertes in Kleve widerlegte diese These des Amtsgerichts Kleve. Dennoch hatten Die Ärzte vorher die Zuschauer in ironischer Weise gebeten, den Text nicht mitzusingen und sind wohl auch daher nicht gegen das Urteil vorgegangen. Live hatten Die Ärzte zudem das Lied „Claudia III“ gespielt, welches als Provokation für die Bundesprüfstelle gedacht war. „Claudia“ hatte nun, anders als im indizierten „Claudia hat 'nen Schäferhund“, „christlichen Verkehr“. Das Lied wurde im Übrigen nicht von der Bundesprüfstelle beanstandet.
Obwohl Die Ärzte aus dem damals geteilten Berlin stammen, haben sie erst spät versucht, auf dem ostdeutschen Musiksektor Fuß zu fassen. Wesentlichen Einfluss auf das politische Engagement in der DDR hatte der erklärte „DDR-Freund“ und Neu-Bassist Hagen Liebing im Jahre 1986. In der Danksagung des Albums „Das ist nicht die ganze Wahrheit...“ heißt es ausdrücklich: „...alle Fans und Freunde in der DDR...“. Hagen war es auch, der erste Kassetten mit Musik der Band bespielte und in Ost-Berlin in Kaufhäusern, Restaurants und Jugendclubs vorführte. Aus diesem Engagement heraus wurde der damalige Jugendradiosender DT64 auf Die Ärzte aufmerksam und arrangierte ein Interview, das – vorerst zumindest – nicht ausgestrahlt wurde.
Bei einem zweiten Besuch in Ost-Berlin besuchten Die Ärzte ein Konzert der Band Die Anderen, und der Wunsch reifte, eine eigene Tournee durch die DDR zu veranstalten. Der Manager der Band Conny Konzack arrangierte schließlich mit der staatlichen Plattenfirma AMIGA die Veröffentlichung einer LP und einer Kurztournee mit zehn Auftritten, trotz diverser Skandale und Indizierungsentscheidungen um die Band.
Im Einvernehmen mit AMIGA wurde die LP „Ist das alles?“ zur Veröffentlichung ausgewählt. Vier Stücke wurden jedoch ausgetauscht. Den Regeln der Planwirtschaft folgend prognostizierte AMIGA eine Auflage für die LP von 2 000 Stück. Zur Veröffentlichung sollte es nicht kommen, da das erwähnte Radiointerview mit DT64 kurz darauf ausgestrahlt wurde. Die Kulturbehörde setzte daraufhin Album und Tour kurzerhand aus und vertagte eine erneute Entscheidung hierüber. Mit dem Fall der Berliner Mauer brach der Kontakt zwischen Columbia Records und AMIGA ab; Die Ärzte hatten sich zudem in der Zwischenzeit aufgelöst. Aus heutiger Sicht betrachtet resümiert Bela B. in der Biografie: „... die DDR war passé und wir hatten uns aufgelöst. Im Nachhinein hätten wir mindestens ein Mal in Ost-Berlin spielen sollen.“
Die Auflösung der Band war zu dieser Zeit bereits beschlossen. „Das ist nicht die ganze Wahrheit...“ sollte die letzte Studioplatte sein. Sie verkaufte sich erwartungsgemäß sehr gut. Die Gerüchte um eine mögliche Trennung der Ärzte heizten den Album- und Konzertticketverkauf an. „Westerland“ wurde dann ihr zunächst kommerziell größter Erfolg, der Radio-Boykott der Ärzte war nun endgültig beendet. Es folgte die Abschiedstour, auf der die „Nach uns die Sintflut“-LP aufgenommen wurde. Am 9. Juli 1988 fand in Westerland auf Sylt ein Abschiedskonzert statt.
Daraufhin erschien 1988 als vorerst letzte geplante Veröffentlichung das Dreifach-Live-Album „Nach uns die Sintflut“ mit insgesamt 37 Live-Stücken. Gegen den Willen der Plattenfirma wurde es zum Preis einer Doppelscheibe verkauft. Die Live-CD der Ärzte war die erste ihrer Art, die Platz 1 in den deutschen Album-Charts erreichen konnte.
beschlossen Bela und Farin zusammen mit Depp Jones-Gitarrist Rodrigo González am Bass die Neugründung der Band. Es war Farin, der am Höhepunkt der damaligen Bandgeschichte die Trennung der Band vorgeschlagen hatte. In einem mehrseitigen Brief an Bela schlug er ihm 1993 vor, „mit den Ärzten wieder Geld zu verdienen“. Der Chilene Rodrigo González war bereits seit längerer Zeit mit Bela befreundet.
Ihre neue Plattenfirma suchten sie mit einer ganzseitigen Anzeige („Beste Band der Welt sucht Plattenfirma“ in der Zeitschrift „Musik Markt“. Somit konkurrierten einige Plattenfirmen um das beste Angebot, woraufhin sich Die Ärzte die Plattenfirma Metronome auswählten. Außerdem erwarb Bela bei der Beckenfirma PAISTE einen Vertrag, der ihm das Produkt für Konzerte, Proben und Aufnahmen zusicherte. Danach nahmen Die Ärzte das Album „Die Bestie in Menschengestalt“ auf, mit dem die Rückkehr der Ärzte gelang. Mit der ersten erfolgreichen Single-Auskopplung „Schrei nach Liebe“ hatten Die Ärzte den aufkeimenden Rechtsextremismus im gerade wiedervereinigten Deutschland aufgearbeitet. Danach gingen Die Ärzte bis 1994 auf Tournee: Zunächst auf der „Plugged“-Tour und anschließend einer vom Namen her an den SAT.1-Film-Film angelehnten Tour namens „Tour Tour“. Wortmalerisch wurde damit außerdem auf „Tortur“ angespielt.
1994 erschien das Best-Of-Album „Das Beste von kurz nach früher bis jetze“ mit vielen „alten“ Liedern. Es wurden aber auch einige B-Seiten und einige der bekannten „Moskito-Stücke“ (Samplerbeiträge aus den 80ern für das Jugendmagazin Moskito) auf dem Doppelalbum zusammengefasst.
Am 18. September 1995 erschien das Album „Planet Punk“. Das Album geriet um einiges „punkiger“ als die vorherigen. Die „Eine Frage der Ehre“-Tour schloss sich an.
Im gleichen Jahr nahmen Die Ärzte die EP „1, 2, 3, 4 – Bullenstaat!“ auf. Dieses deutlich aggressivere Album war nur auf Konzerten und bei den Fanclubs käuflich zu erwerben und erschien zunächst ausschließlich als 7"-Vinyl-Album.
Am 27. Mai 1996 erschien das Konzeptalbum „Le Frisur“, das sich ausschließlich mit dem Thema „Haare“ befasste. Die große Tour „Voodoo Lounge“ schloss sich an. Mit dem Titel persiflierten Die Ärzte die Rolling-Stones-Tour. Die Tour-Videos „Gefangen im Schattenreich von Die Ärzte“ und „Noch mehr Gefangen im Schattenreich von Die Ärzte (Teil 2)“ erschienen noch im selben Jahr.
1996 ging außerdem für den Bassisten Rod und den Schlagzeuger Bela B. ein Traum in Erfüllung: Die Rockband KISS startete eine Reunion-Tour und Die Ärzte spielten in Deutschland und der Schweiz als Vorband. Dabei spielten die drei um die 75 Minuten. Auch 1997 schlossen sich weitere Konzerte als Vorband von KISS an. Eine nicht beworbene „Ärzte live“-Tour folgte.
Seit 1998 schreiben Die Ärzte ihren Bandnamen klein. Da die Plattenfirma Metronome Pleite gegangen war, gründeten sie ihre eigene Plattenfirma „Hot Action Records“. Mit dem am 25. Mai erschienen Album „13“ waren Die Ärzte sehr erfolgreich: Die Singleauskopplung „Männer sind Schweine“ erreichte erstmals Platz 1 der deutschen Single-Charts. Ende 1998 startete die Band die Geheimtour „Paul“, von der nur Mitglieder des Ärzte-Fanclubs informiert wurden. Die „Attacke Royal“-Tour, die knapp 70 Konzerte umfasste, schloss sich an, nach der die Band kurz vor der erneuten Auflösung stand, da sie sich nach eigener Aussage „einfach nicht mehr sehen konnten“, da sie nun knapp ein Jahr lang ständig zusammen gewesen waren.
Am 11.11.1999 erschien die Live-Doppelalbum „Wir wollen nur deine Seele“. Für Fanclubmitglieder der Ärzte gab es noch eine Live-Zugabe: Unter dem Titel „Satanische Pferde“ veröffentlichten Die Ärzte eine weitere CD, auf der neuere Aufnahmen vieler Titel vertreten waren, die bereits auf „Nach uns die Sintflut“ als Liveversionen erschienen waren.

 
3.12.06 11:22


So entstand Punk:

Punk - die Entstehung


Die Band �Ramones� live


Die Entstehung von Punk bzw. der Punkkultur begann bereits Ende der 60er Jahre in den USA. Genauer gesagt in New York. Dort machte der Konzertclub "CBGB" Anfangs der 70er Jahre Bands wie die "New York Dolls" oder die "Ramones" bekannt. In der entstehenden Punkkultur ging es vor allem darum, Spass in der Gemeinschaft zu haben, andere Leute mit dem Aussehen zu provozieren und Drogen aller Art zu konsumieren. Viele spielten einfach drauflos, ohne jemals Musikunterricht genommen zu haben. Es waren hauptsächlich junge Leute, Arbeitslose und arme Studenten, welche die Szene prägten.
Der Londoner Kunststudent Malcom MacLaren besass in London ein Kleidergeschäft mit äusserst ausgefallenen Klamotten. Er war einer der Haupt-Akteure, welche die Punk-Szene (damals noch namenslose, erst die Musikindustrie nannte sie Punk) nach einem Besuch der New Yorker Szene nach London brachten. Später gründete er die bis heute als Legende bekannte Band "The Sex Pistols".

Auch in England gab es Unzufriedenheit unter den Arbeitern und Jugendlichen (Arbeitslosigkeit etc.). Viele waren mit ihrer Lebenssituation und ihrem Leben unglücklich. Man wollte sich wie in den USA von der Gesellschaft ausgrenzen, sich nicht allem anpassen, man wollte anders sein, weil man mit den vorhandenen Gesellschaftsformen nicht einverstanden war. Damals hatten die Anhänger noch überhaupt nichts mit Politik oder irgendwelchen Idolen bzw. Führern zu tun. Die Punks stiessen bei den normalen Bürgern mit ihrem Aussehen auf Unverständnis (gefärbte Haare, Irokesenfrisur, ausgefallene Gürtel, Arm- und Halsbänder mit Nieten, zerschnittene Kleidung, Tätowierungen, Piercings etc...)

Die Punk Musik war zu Beginn noch normaler Rock`n`Roll oder Pub Rock, nur wurde es härter und schneller gespielt. Das kennzeichnet noch heute Punk. Die Öffentlichkeit und die Musikindustrie schenkte Punk erst Mitte der 70er Jahre richtig Aufmerksamkeit. "The Sex Pistols" feierte als erste Punk-Band Erfolge im Musikbusiness. Eine weitere erfolgreiche Band war "The Cash", ebenfalls aus England. Während die Sex Pistols vor allem Wert auf Provokation und Schocken der Normalbürger legten, sprachen The Cash öfters ernsthafte politische Themen an. Allgemein setzte sich langsam eine politische Einstellung in der Punk Bewegung fest. Man war für einen freieren Staat oder teilweise gar für Anarchie. Vereinzelt wurde der Hass auf den Staat oder mächtige Personen durch Schändungen an Statuen etc ausgedrückt. Die typischen Punk-Songs sind sozialkritisch und zum Teil auch verfassungsfeindlich.


London bzw. England wird gerne als Ursprungsland des Punk bezeichnet. Tatsächlich war es hier aber nur ein Ableger, der die Kultur dann populär machte, jedoch auch musikalisch prägte. Punk hatte in den nächsten Jahrzehnten fortlaufend Aufschwung und verbreitete sich immer mehr. Derzeit scheint die Kommerzialisierung wohl den Höhepunkt erreicht zu haben. Punkbekleidungen gibt es heute in den grössten Modehäusern zu kaufen und viele haben vergessen, dass Punk eigentlich eine Lebenseinstellung ist. Auch musikalisch gibt es viele kommerzielle Bands, welche von den "echten" Punkanhängern verabscheut werden, weil sie anscheinend die Ideen des Punk vergessen haben. Es sind eigentlich die gleichen Probleme wie es sie auch in der Hip Hop- und Technobewegung gibt. Aber es ist nun mal so, dass es immer geldgierige Leute gibt, wo Profit zu schlagen ist.


�The Sex Pistols� posieren für ein Foto




Quellen:
raspunicum.de/texte/jugendpunk.htm , unbreakable.ch , punksnotred.com , kink-records.de/history.html , wbl3.de/grauzone/6/post-punk1.htm , r-otten-s.de/punk.htm, Laut.de (Artisten Infos) , eigene Gespräche mit Punk-Musiker

3.12.06 11:11


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